Kfz-Versicherung kündigen – alles was man dazu wissen muss

Die Kfz-Versicherung ist für jeden Autofahrer ein „Muss“. Trotzdem kann es manchmal sinnvoll oder sogar erforderlich sein, einen bestehenden Vertrag zu kündigen. Viele Versicherungsnehmer sind jedoch unsicher und fragen sich, wann und wie die Autoversicherung denn am besten gekündigt werden sollte und welche Fristen dabei einzuhalten sind. Wir zeigen mit diesen Artikel die Möglichkeiten genau auf.


Die wichtigsten Gründe für die Kündigung der Kfz-Versicherung

Es kann viele Gründe geben, eine bestehende Autoversicherung zu kündigen. Vielleicht hat der Versicherer seine Beiträge kräftig erhöht, ohne dass gleichzeitig auch der Leistungsumfang erweitert wurde. Vielleicht hat sich der Versicherungsnehmer aber auch zu einem Fahrzeugwechsel entschlossen, das heißt, er verkauft seinen derzeitigen Wagen und schafft sich ein anderes Fahrzeug an. Auch für die Abmeldung, Stilllegung und Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs gibt es Regelungen für die richtige Vorgehensweise. Oft entscheiden sich Autofahrer auch nach einem Schadensfall zu einer Kündigung.

Ein Versicherungs-Check zahlt sich oft aus

Grundsätzlich lohnt es sich aber auch dann, über diese Option nachzudenken, wenn keiner der genannten Gründe vorliegt. Mindestens einmal im Jahr sollten Versicherungsnehmer nämlich einen kritischen Blick auf ihre Police und jährliche Versicherungsprämie werfen. Möglicherweise hat sich ja die jährliche Fahrleistung verändert oder die Regional- oder Typklasse wurde zwischenzeitlich angepasst und neu bewertet. Der Check der Kfz-Versicherung sollte im Terminkalender jedes Versicherungsnehmers daher einen festen Platz haben.
Ein Vergleich mit anderen Versicherungsanbietern kann schließlich mehrere Hundert Euro pro Jahr einsparen. Allerdings ist es gar nicht so einfach, den Überblick im Tarifdschungel der Versicherer zu behalten.

Online-Vergleichsrechner sind hier eine schnelle und unkomplizierte Hilfe. Nutzer geben einfach einige relevante Eckdaten ein und erfahren sofort online, ob der bestehende Versicherungsvertrag wirklich der beste ist. Im Idealfall handelt es sich tatsächlich um den günstigsten und leistungsstärksten Tarif: Dann kann sich der Versicherungsnehmer bis zum nächsten Check ganz entspannt zurücklehnen und muss nichts weiter unternehmen. Vielleicht erfährt er aber auch, dass es durchaus bessere Alternativen gibt, so dass eine Kündigung zum nächstmöglichen Termin zu empfehlen ist. Tipp: Bevor Versicherungsnehmer ihren Vertrag kündigen, sollten sie zunächst das Gespräch mit ihrem aktuellen Versicherer suchen. Viele Versicherungen kommen ihren Kunden nämlich bei einem drohenden Wechsel entgegen und bieten ihnen einen günstigeren Tarif an!

Der detaillierte Vergleich durch einen unabhängigen Fachmann

Ein Online-Vergleichsrechner ist beim Check der Kfz-Versicherung ungemein hilfreich. Bis ins Detail können die intelligenten Programme allerdings nicht gehen. Schließlich gibt es eine ganze Reihe an Feinheiten, Leistungsmerkmalen und Unterschieden, die sich mit ihrer Vielfalt kaum in eine Suchmaske pressen lassen. Wer also einen Versicherungsvergleich durchführen lassen möchte, der auch das kleinste individuelle Detail berücksichtigt, sollte sich am besten an einen unabhängigen Fachmann wenden. Er kann ebenfalls alle Versicherer und ihre jeweiligen Tarife miteinander vergleichen, berücksichtigt dabei aber auch sämtliche Feinheiten und die persönlichen Gegebenheiten des Versicherungsnehmers. Auf diese Weise lässt sich im besten Fall ebenso viel einsparen, wie bei einem Online-Vergleich, denn eine persönliche Beratung bringt keine Nachteile, im Gegenteil.

Die fristgerechte Kündigung der Kfz-Versicherung: Termine und Stichtage

Wer seine Kfz-Versicherung kündigen will, muss sich selbstverständlich an eine Frist halten.

Kündigung zur Hauptfälligkeit bzw. zum Jahreswechsel

Grundsätzlich ist die reguläre Kündigung eines Versicherungsvertrages nämlich nur zur Hauptfälligkeit möglich, und diese fällt in der Regel auf den 01. Januar. Zu diesem Zeitpunkt beginnt und endet also üblicherweise ein Versicherungsjahr. Die sogenannte ordentliche Kündigungsfrist beträgt dagegen fast immer einen Monat zum Ende des Versicherungsjahres. Wechselwillige müssten ihre Kündigung in diesem Fall also spätestens bis zum 30. November eingereicht haben. Wer anschließend eine neue Kfz-Versicherung abschließt, ist gut beraten, die Laufzeit ebenfalls jeweils bis zum Jahresende festzuhalten. Grund: Regelmäßig vor dem Stichtag 30. November locken viele Anbieter mit lukrativen Neukundenrabatten und besonders günstigen Tarifen. Diese Preisschlacht kann sich bei jedem Wechsel auszahlen.
Im Ausnahmefall schließen Versicherer mit ihren Kunden aber auch Verträge mit unterjährigen Laufzeiten ab. Sie würden dann nicht jeweils bis zum Jahresende gelten, sondern bis zu einem beliebigen anderen Zeitpunkt beziehungsweise Monatsende. Da auch hier üblicherweise eine Kündigungsfrist von einem Monat gilt, müsste ein Versicherungsvertrag mit Laufzeit bis Ende August also spätestens bis zum 31. Juli gekündigt werden. Versicherungskunden sollten also vor der Kündigung auf jeden Fall einen Blick in ihren Vertrag und insbesondere auf die Laufzeit werfen!

Wichtig: Für alle Stichtage gilt, dass die Kündigung dem Versicherer an diesem Tag auch tatsächlich vorliegen muss! Es reicht also nicht aus, sie zum Stichtag erst in einem öffentlichen Briefkasten zu werfen!


Das Sonderkündigungsrecht in der Kfz-Versicherung

Die Sonderkündigung bei Beitragserhöhung

Die Kündigungsfrist der Kfz-Versicherung geht in Ausnahmefällen über die genannten Stichtage hinaus. In diesem Fall spricht der Fachjargon von einem Sonderkündigungsrecht. Dieses Sonderkündigungsrecht können Versicherungsnehmer beispielsweise bei einer Beitragserhöhung in Anspruch nehmen. Das ist aber nur dann zulässig, wenn der Versicherer seinen Tarif erhöht, ohne seine Leistungen auszuweiten. Im Kündigungsschreiben muss die Beitragserhöhung explizit als Kündigungsgrund angegeben werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat und beginnt an dem Tag, an dem der Versicherungsnehmer über die Erhöhung informiert wurde.

Die Sonderkündigung nach einem Schadensfall

Auch ein regulierter oder abgelehnter Versicherungsschaden ist ein Sonderkündigungsgrund. Ein Wechsel kann sich aus finanzieller Sicht insbesondere für die Kfz-Haftpflicht und die Vollkasko lohnen, denn hier erfolgt im Versicherungsjahr nach einem Schaden eine Höherstufung der Schadenfreiheitsklasse. Je nach Rabatt-Staffelung drohen also unter Umständen enorme Mehrkosten, so dass ein Vergleich zwischen den Versicherungsanbietern jetzt zu empfehlen ist. In der Teilkasko gibt es hingegen keine Schadenfreiheitsklassen. Doch auch hier kann das Sonderkündigungsrecht sinnvoll sein: beispielsweise dann, wenn der Versicherungsnehmer nicht mit der Schadensregulierung einverstanden ist. Die Kündigungsfrist im Schadensfall beträgt ebenfalls einen Monat beginnend mit dem Tag der Kostenübernahme beziehungsweise Ablehnung.
Übrigens: Auch die Versicherung hat nach einem Schadensfall ein Sonderkündigungsrecht!

Kein Verschweigen von Schadensfällen

So mancher Versicherungsnehmer kam schon auf die Idee, die Kfz-Versicherung zu wechseln und dem neuen Versicherer einen zuvor regulierten Schaden zu verschweigen. Daraus resultiert die Hoffnung, es möge bei der neuen Versicherung zu keiner Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse kommen. Diese Mogelei wird jedoch nicht von Erfolg gekrönt sein. Der neue Versicherer besorgt sich die entsprechenden Informationen und entfährt selbstverständlich auch von allen regulierten Schäden aus dem jeweiligen Versicherungsjahr, so dass er die SF-Klasse entsprechend anpassen kann.

Die verdeckte Tariferhöhung und das Recht zur Sonderkündigung

Manchmal kommt es in der Kfz-Versicherung zu einer verdeckten Tariferhöhung, die auf den ersten Blick finanziell gar nicht auffällt, weil die Prämie nicht angehoben wird. Der Kunde zahlt also immer noch den gleichen Beitrag, muss aber möglicherweise Leistungs-Einbußen hinnehmen. Vielleicht fällt der kostenlose Leihwagen plötzlich weg oder bei Tierbissen gilt nur noch ein eingeschränkter Schutz. Versicherungsnehmer sollten daher penibel auf mögliche Vertragsänderungen achten.

Eine weitere „Variante“ der verdeckten Tariferhöhung: Hat ein Versicherungsnehmer im abgelaufenen Versicherungsjahr keine Schäden gemeldet, steigt er in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse mit einem höheren Schadenfreiheitsrabatt auf. Eine eventuelle Beitragserhöhung wird auf diese Weise also nahezu unbemerkt ausgeglichen. Darum sind die Versicherer verpflichtet, auf der Beitragsrechnung einen sogenannten Vergleichsbeitrag angeben. Ist der zu zahlende Betrag höher als der Vergleichsbeitrag, muss der Kunde dies nicht hinnehmen.
In beiden Fällen können Versicherungsnehmer von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, dazu muss ebenfalls eine Frist von vier Wochen eingehalten werden.

Sonderkündigung bei Änderung der Typ- und/oder Regionalklasse

Wenn die Versicherung ein Fahrzeug nach einer Neubewertung der Modelle in eine teurere Typklasse einordnet, ist ebenfalls eine Sonderkündigung möglich. Gleiches gilt auch dann, wenn sich die Regionalklasse ändert. Ausnahme: Ändert sich die Regionalklasse wegen eines Wohnortwechsels beziehungsweise Umzugs, hat der Versicherungsnehmer kein Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Die Kündigung der Kfz-Versicherung nach einem Fahrzeugwechsel

Wer seinen Wagen abgibt, weil er ein neues Fahrzeug anschafft, benötigt grundsätzlich einen neuen Versicherungsvertrag, das heißt, der auf das alte Fahrzeug laufende Vertrag kann nicht ohne Weiteres auf das neue Auto übertragen werden. Grund: Eine Autoversicherung ist prinzipiell immer fahrzeugbezogen, der Tarif bezieht sich also auf das alte Fahrzeug.

Der Anbieter für die Kfz-Versicherung für das neu angeschaffte Auto kann auch während eines laufenden Versicherungsjahresindividuell gewählt werden. Dabei steht es dem Versicherungsnehmer frei, ob er den Vertrag für das neue Auto beim bisherigen Versicherer abschließt oder bei einem anderen Anbieter.

Tipp: Auch hier empfehlen wir in jedem Fall zuvor einen Vergleich berechnen zu lassen. Oft ist das neue Fahrzeug in einer anderen Typenklasse und die Versicherungsprämie ist bei einem anderen Versicherer dafür viel günstiger.

Für die Beendigung des Versicherungsvertrages gibt es bei einem Fahrzeugwechsel verschiedene Optionen.

Wird das bisherige Fahrzeug im Rahmen des Verkaufs oder der Verschrottung abgemeldet, endet der Versicherungsschutz an dem Tag, an welchem die Abmeldung bei der Zulassungsstelle erfolgt. Die Zulassungsstelle informiert in diesem Fall automatisch die Versicherung, der Verkäufer und bisherige Versicherungsnehmer muss also nicht separat kündigen. Im Voraus bezahlte Versicherungsbeiträge werden vom bisherigen Versicherer üblicherweise innerhalb einiger Wochen nach Fahrzeugabmeldung erstattet.

Kündigung durch Fahrzeugverkauf

Wird ein noch angemeldetes Fahrzeug verkauft, läuft die bestehende Kfz-Versicherung bis zur Ummeldung durch den neuen Besitzer weiter. Der Vertrag endet also, wenn der Käufer eine eigene Kfz-Versicherung abschließt und die entsprechende Versicherungsbescheinigung bei der Zulassungsstelle vorlegt. Eine separate Kündigung der Versicherung durch den ehemaligen Besitzer beziehungsweise Verkäufer ist dann nicht erforderlich.
Verursacht der neue Besitzer allerdings vor der Ummeldung einen Schaden, muss die Kfz-Versicherung des Verkäufers noch dafür aufkommen.

Automatische Kündigung Kfz-Abmeldung / Stilllegung / Außerbetriebsetzung

Wird ein Fahrzeug nur vorübergehend und für mindestens zwei Wochen abgemeldet oder außer Betrieb gesetzt, greift die sogenannte Ruheversicherung. Sie ist beitragsfrei und gilt je nach Versicherer bis zu 18 Monate.
Die Kfz-Versicherung wird in diesem Fall also ohne Prämienzahlung fortgeführt, so dass sich der Versicherungsnehmer nach der erneuten Anmeldung keinen neuen Versicherer suchen muss. Nach dem Ende der Ruhephase endet der Versicherungsvertrag jedoch automatisch und ohne separate Kündigung, wenn der Wagen nicht neu angemeldet wird. Üblicherweise umfasst die Ruheversicherung lediglich die Kfz-Haftpflicht und gegebenenfalls die Teilkasko. Einen Vollkaskoschutz gibt es in dieser Phase nicht.

Soll bei der Wiederanmeldung ein anderer Versicherungsanbieter gewählt werden, muss die bestehende Kfz-Versicherung trotz Ruheversicherung fristgerecht gekündigt werden. Wer sein Auto also beispielsweise im Oktober abmeldet, um es im Folgejahr wieder anzumelden und eine neue Kfz-Versicherung abzuschließen, muss die Kündigung fristgerecht zum Ende des Versicherungsjahres (bei Laufzeit bis zum Ende des Kalenderjahres also spätestens am 30.11.) eingereicht haben.

Die Kfz-Versicherung kündigen und die Schadenfreiheitsklasse mitnehmen

Meistens erfolgt nach einer Kündigung der Autoversicherung ein Wechsel zu einem anderen Versicherer, der bestenfalls günstigere Tarife bietet. Da die Schadenfreiheitsklasse eines der wichtigsten Tarifmerkmale zur Berechnung der Prämie in der Kfz-Haftpflicht und Vollkasko ist, sollte es doch möglich sein, die bisherige Klasse bei einem Wechsel zu einer neuen Versicherung zu behalten. Das funktioniert auch tatsächlich. Bei Vertragsabschluss muss dem neuen Versicherer lediglich die bisherige Versicherungsgesellschaft sowie die Versicherungsnummer mitgeteilt werden. Der neue Versicherer wird sich die Angaben dann von der bisherigen Versicherung bestätigen lassen. Doch aufgepasst: Die Schadenfreiheitsklasse wird zwar behalten, der Schadenfreiheitsrabatt kann jedoch anders ausfallen. Obwohl die Schadenfreiheitsklassen Versicherungsnehmer trotz gleicher SF-Klasse einen anderen Rabattwert zugewiesen bekommt. Solange der veranschlagte Versicherungsbeitrag aber den Erwartungen des Versicherungsnehmers entspricht, macht dies gar nichts.
Übrigens: In der Teilkasko gibt es keine Schadenfreiheitsklassen.

Die leidigen Formalitäten: Darauf muss bei der Kündigung der Kfz-Versicherung geachtet werden

Wer seine Kfz-Versicherung kündigen möchte, benutzt am besten unser Muster, das ganz bequem zum Download bereitsteht. Damit stellen Versicherungsnehmer sicher, dass alle wichtigen Informationen im Kündigungsschreiben enthalten sind.

Details wie das Kennzeichen und der Zeitpunkt der Kündigung sollten nämlich auf keinen Fall fehlen, außerdem sollte der Grund für die Kündigung angegeben werden. Bei einer außerordentlichen Kündigung ist die genaue Angabe des Grundes (beispielsweise Beitragserhöhung) sogar Pflicht.
Darüber hinaus gibt es rund um die Formalitäten aber noch mehr zu beachten.

Neu: die Kündigung der Kfz-Versicherung per E-Mail

Zum einen gibt es seit einiger Zeit eine Neuerung, die viele sicherlich noch nicht kennen: Für Versicherungsverträge, die nach dem 1. Oktober 2016 abgeschlossen wurden, reicht nämlich eine Kündigung per E-Mail ohne eigenhändige Unterschrift aus.
Die Rechtslage besagt, dass für die Verträge nicht mehr „eine strengere Form als die Textform“ gefordert werden darf. Die Forderung nach einer Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift ist somit also unzulässig, der Versicherer darf sich auf entsprechende Klauseln in seinen AGB nicht mehr berufen. Lediglich notariell beurkundete Verträge sowie Arbeits- und Mietverträge bleiben von der neuen Rechtslage unberührt.
Allerdings muss die E-Mail-Adresse dem Versicherungsnehmer eindeutig zugeordnet werden können. Das heißt, für die E-Mail-Kündigung wird am besten die E-Mail-Adresse verwendet, die ohnehin schon beim Versicherer hinterlegt ist. Außerdem sollten die eigenen Kontaktdaten und die Versicherungsnummer des Vertrages in der E-Mail aufgeführt sein, so dass eine Identifizierung des Absenders ohne Probleme möglich ist.
Im Zweifelsfall muss der Versicherungsnehmer jedoch beweisen können, dass die Kündigung tatsächlich im E-Mail-Postfach der Versicherung eingegangen ist. Falls möglich, sollte darum eine Lesebestätigung eingeholt werden. Die Kündigung sollte zudem im Postausgang gespeichert und am besten auch inklusive Datum und Zieladresse ausgedruckt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Versicherer zügig auf die E-Mail reagiert und die Kündigung bestätigt. Bleibt eine Rückmeldung aus, unbedingt nachhaken!

Die Kündigung per Post oder Fax

Ältere Kfz-Versicherungen werden entweder per Fax oder per Einschreiben gekündigt. Wer ein Faxgerät nutzt, muss unbedingt die Sendebestätigung aufbewahren.
Grundsätzlich gilt eine Kündigung erst dann als ausgesprochen, wenn sie beim Versicherer eingegangen ist: Das Datum des Poststempels spielt also keine Rolle! Der Eingang bei der Versicherung muss in jedem Fall innerhalb der Kündigungsfrist erfolgen. Es empfiehlt sich, das Schreiben am besten als Einschreiben mit Rückschein aufzugeben.

Wer bei der Kündigung der Kfz-Versicherung ungern auf ein Muster zurückgreift oder generell keine Zeit für die Erledigung der Formalitäten hat, kann sich diese Aufgabe auch abnehmen lassen. Mittlerweile gibt es einige Online-Vergleichsportale, die diesen Service für ihre Nutzer anbieten. Die Profis hinter dem Portal kündigen dann die alte Kfz-Versicherung, so dass der Nutzer nicht nur Zeit spart, sondern auch seine Nerven schont. Schließlich hat er auf diese Weise die Gewissheit, dass alle Formalitäten korrekt erledigt werden und die Kündigung reibungslos vonstattengeht.