Benzinpreise vergleichen für alle Regionen

Teures Tanken ist ab jetzt Vergangenheit: Denn mit dem Kfz-Serviceportal finden Sie in Sekundenschnelle heraus, wie die Benzinpreise in Ihrer Nähe sind und wo das Tanken derzeit am günstigsten ist. Nutzen Sie unseren Benzinpreisvergleich und sparen Sie bares Geld bei Super 95, Diesel und E10. Vergleichen Sie jetzt die Spritpreise in Ihrer Region!

So funktioniert’s – Benzinpreise vergleichen auf dem Kfz-Serviceportal

Wer auf der Suche nach aktuellen Benzinpreisen ist, muss nicht länger mühsam vergleichen oder auf eine Vielzahl von Apps zurückgreifen. Denn auf dem Kfz-Serviceportal erhalten Sie schnell und einfach einen Überblick der aktuellen Preisgestaltung in der Nähe. Sowohl von Zuhause als auch mobil auf dem Smartphone oder Tablet. Stets aktuell und mit dem Plus an Komfort.

Beim Prüfen der Benzinpreise auf kfz-serviceportal.de stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen: Suchen Sie direkt nach der Tankstelle Ihres Vertrauens oder verschaffen Sie sich einen Überblick der Region, um die Spritpreise komfortabel vergleichen zu können. Dabei haben Sie nicht nur die tatsächlichen und stets aktuellen Preisdaten im Überblick: Denn wir zeigen Ihnen außerdem historische Daten und Preisveränderungen sowie Empfehlungen, wann das Tanken aller Wahrscheinlichkeit nach am Günstigsten ist.

Top-aktuelle Daten dank MTS-K

Unsere Daten sind offiziell: Denn als Verbraucher-Informationsdienst wir erhalten sowohl die Benzinpreise als auch die Öffnungszeiten und Kontaktdaten von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe – kurz MTS-K. Tankstellenbetreiber sind verpflichtet, Änderungen an diesen Daten und allen voran an den Spritpreisen, sofort und in Echtzeit zu melden. Für unsere Nutzer bedeutet das Sicherheit und einen fairen Überblick über die Spritpreise in der Umgebung.

Stimmt eine Information nicht? Als Verbraucher haben Sie das Recht, die MTS-K über falsche Angaben an Tankstellen zu informieren. Sie können Ihre Beschwerde direkt über das Kfz-Serviceportal an die Markttransparenzstelle senden. Zum Beispiel dann, wenn Ihnen Abweichungen in Bezug auf die Preise auffallen oder wenn die Kontaktinformationen falsch sind.

Benzinpreise aus der Vergangenheit – für die Zukunft

Neben den minütlich aktualisierten Preisen von Super 95, E10-Benzin und Diesel haben Sie auf dem Kfz-Serviceportal die Möglichkeit, auch historische Daten einzusehen. Das ist zum einen interessant, um Trends und längerfristige Entwicklungen in puncto Benzinpreise nachvollziehen zu können. Zum anderen lassen sich oftmals Muster erkennen, die das günstige Tanken möglich machen. Denn in vielen Fällen steigen oder fallen die Benzinpreise zu bestimmten Wochentagen – wer beispielsweise über die Feiertage aufs Tanken angewiesen ist, findet bei uns ungefähre Richtwerte zu den Preisauswirkungen.

Nutzen Sie diese Informationen für Ihre Planung: Unser Service bietet Ihnen kostenfrei Informationen zu den Zeitpunkten, an dem das Tanken wahrscheinlich am günstigsten ist.

Wie ergeben sich Spritpreise überhaupt?

Prinzipiell bestehen Benzinpreise aus Herstellungskosten, Steuern und Gebühren sowie den Margen der Tankstellenbetreiber und Raffinerien. Wird der Wettbewerb außer Acht gelassen, so entscheidet vor allem der Ölpreis über die Kosten von Benzin, Diesel und Co. Da das Tankstellennetz in Deutschland mit über 14.000 Niederlassungen recht feinmaschig ist, lässt sich Konkurrenzkampf kaum vermeiden. Verbraucher profitieren: Denn aufgrund der hohen Grundqualität der Kraftstoffe in Deutschland ist es vor allem der Benzinpreis, der für Kundschaft sorgt. Demgegenüber stehen allerdings die vielen Preisänderungen, die Verbrauchern die Übersicht rauben.

Übrigens: Vor allem an Autobahntankstellen mangelt es an Konkurrenzdruck, da diese oftmals viele Kilometer voneinander entfernt liegen. Diese Zapfsäulen können deutlich höhere Spritpreise erheben, da die meisten Kunden keine Alternative haben und auf den Kraftstoff angewiesen sind. Würden sich hier mehr Tankstellen ansiedeln können, so wäre auch das Tanken in den meisten Fällen günstiger. Denn Preisabsprachen sind tabu.

Diese Faktoren haben Einfluss auf den Kraftstoffpreis

Wie einleitend erwähnt, ist vorrangig der Ölpreis für die Kraftstoffkosten verantwortlich. Dieser ergibt sich zum einen aus der weltweiten Fördermenge und dem Bedarf, also der Nachfrage. Zum anderen sind auch Spekulanten an den Märkten dafür verantwortlich, dass der Ölpreis hohen Schwankungen unterliegt. Nicht zuletzt müssen sogar die Umrechnungskurse in die Betrachtung mit einbezogen werden. Verliert beispielsweise der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert, so muss Europa mehr Geld für Rohöl zahlen.

Wer die Kurse des Rohöls und von Benzin, Diesel und Co. vergleicht, wird allerdings schnell feststellen, dass hier Abweichungen auftreten. Denn inwieweit die Schwankungen des Ölmarkts an die Verbraucher weitergegeben werden, hängt von den Raffinerien, Konzernen und Tankstellenbetreibern ab. Nicht selten erfolgt eine eher verzögerte Anpassung.

Steuern und Gewinne

Benzin, Diesel und Co. sind zweifach besteuert. Das heißt, dass ein maßgeblicher Teil der Ausgaben für Kraftstoffe an den Staat geht. Die sogenannte Energiesteuer beträgt für Super 95 und E10 nahezu siebzig Prozent – bei Dieseln ist sie ein wenig niedriger. Auf den Gesamtpreis kommt dann noch einmal die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) mit 19 Prozent. Für den Betreiber der Tankstelle kommen deshalb nur einige wenige Cent an Gewinn pro Liter zusammen. Tobt ein Preiskampf mit benachbarten Tankstellen, geht die Marge gen Null.

Beliebte Kraftstoffarten im Überblick

Heutzutage existieren vielerlei Motoren und Technologien, deren Ansprüche an Kraftstoffe unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine solche Vielfalt ist zum einen in der Technik begründet. So gibt es beispielsweise Maschinen, die eine gewisse Oktanzahl oder einen Grenzwert an Ethanol vorschreiben. Zum anderen existieren aber auch alternative Kraftstoffe, die zumeist günstiger sind und umweltfreundlicher verbrannt werden können. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht der beliebtesten Kraftstoffarten in Deutschland.

Super 95

Der Kraftstoff Super 95 ist der wohl am häufigsten getankte Sprit der Benzin-Familie. Die 95 steht in diesem Falle für die Oktanzahl des Kraftstoffs, also für seine Klopffestigkeit. Im Vergleich zu E10 darf Super 95 höchstens 5 Prozent Bioethanol enthalten.

Super Plus

Bei Super Plus handelt es sich um das höheroktanige Pendant von Super 95. Die Oktanzahl liegt bei 98, was zu einer höheren Klopffestigkeit führt und die Selbstentzündung des Kraftstoffs verringert. Dieser Kraftstoff wird häufig für Motoren vorgesehen, die aufgrund einer Turbo- oder Kompressoraufladung eine höhere Verdichtung aufweisen.

E10

Die Kraftstoffsorte E10 wurde Anfang 2011 auf den Markt gebracht und ist aufgrund einer Förderung etwas günstiger als herkömmliches Super 95. E10 weist einen Bioethanol-Anteil von bis zu 10 Prozent auf; die Motorenverträglichkeit ist damit nicht bei jedem Fahrzeug gewährleistet. Wer auf Nummer sicher gehen will, findet im Tankdeckel oder der Betriebsanleitungen Informationen zur Verträglichkeit.

E85

Das Kraftstoffgemisch E85 besteht zu 85 Prozent aus Ethanol und zu lediglich 15 Prozent aus herkömmlichen Benzin. Der Vorteil des Sprits ist die Tatsache, dass nur zu kleinen Teilen auf fossile Brennstoffe zurückgegriffen wird. Das wiederum funktioniert nicht bei jedem Ottomotor, sodass nur ein kleiner Teil der Fahrzeuge auf E85 zurückgreifen kann. Entsprechend gering ist der Marktanteil respektive das Tankstellenangebot.

Hochoktaniges Benzin

Vor allem bei Tankstellenketten wie Shell oder ARAL gibt es besonders leistungsfähige Kraftstoffe mit einer hohen Oktanzahl. Aral Ultimate 102 hat beispielsweise eine ROZ-Oktanzahl von mindestens 102. V Power Racing der Marke Shell weist mindestens 100 Oktan auf. Zusätzlich werden diese Spezialmischungen mit verschiedenen Additiven versetzt, die positive Auswirkungen auf den Motor haben sollen. Der Vorteil der Hochleistungskraftstoffe für normale Pkws und Motorräder ist nicht unumstritten.

Zweitaktmischung

Zweitaktmotoren sind darauf angewiesen, durch sogenannte Zweitaktgemische während der Eingabe des Kraftstoffes geschmiert zu werden. Deshalb enthält dieser Kraftstoff einen Schmierstoffanteil, der beispielsweise im Verhältnis 1:33 oder 1:50 beigegeben wurde. Heutzutage kommt diese Kraftstoffsorte vor allem im Bereich Motorroller oder Bootsmotoren zum Einsatz. Die Zweitaktmischung gibt es sowohl mit Benzin als auch mit Diesel, sie wird an Tankstellen jedoch immer seltener.

Diesel

Bei Dieselkraftstoff handelt es sich um den großen Gegenspieler des Benzins. Im Vergleich zu diesem ist Diesel deutlich schwerer zu entzünden. Der Grund dafür liegt in den langen Molekülketten, deren Aufspaltung mehr Energie benötigt. Diese wird in modernen Dieselmotoren durch Verdichtung erzeugt. Die selbstzündenden Motoren haben zur Erwärmung sogenannte Glühkerzen, während Ottomotoren Zündkerzen besitzen.

Im Vergleich zu Benzin bieten Diesel einen höheren Wirkungsgrad und gelten deshalb als sparsam. Kehrseite der Medaille ist der erhöhte Schadstoffausstoß; vor allem in Bezug auf Rußpartikel beziehungsweise Feinstaub. Auch müssen moderne Dieselmotoren heutzutage zwangsläufig aufgeladen werden (Turbodiesel), um den Ansprüchen der Autofahrer gerecht werden zu können.

Autogas

Bei Autogas – kurz LPG (Liquified Petroleum Gas) – handelt es sich um ein Nebenprodukt der Erdölförderung. Fahrzeuge mit Ottomotoren können mithilfe einer sogenannten Autogasanlage umgerüstet werden und den günstigen sowie umweltschonenden Kraftstoff tanken. Autogas besteht generell aus zwei Komponenten: Butan und Propan. Ihr Anteil variiert je nach Jahreszeit, da die Eigenschaften des Gasgemisches temperaturabhängig sind. Autogas wird (in anderen Mischverhältnissen) auch als Heizgas verwendet.

Autogas wird in flüssiger Form in sogenannten Autogastanks gespeichert. Der Tankvorgang geschieht deshalb über ein festverschraubtes Ventil und nicht über einen Stutzen, wie etwa bei Benzin und Diesel.

Erdgas

Im Gegensatz zu Autogas ist eine Umrüstung auf Erdgas (CNG, Compressed Natural Gas) für Ottomotoren nahezu unmöglich. Deshalb sind die meisten Erdgasfahrzeuge bereits ab Werk mit einer entsprechenden Anlage ausgestattet. Das Erdgas wird ebenso flüssig in Tanks gespeichert – diese stehen unter enormen Druck. Auch in puncto Betankung ähnelt das als CNG abgezeichnete Gas dem Pendant LPG.

Elektrischer Strom

Einige Tankstellen bieten mittlerweile elektrischen Strom für die Betankung von Elektrofahrzeugen oder Hybriden. Die Ladestationen besitzen entsprechende Hochvoltanschlüsse, um eine schnelle Ladung der internen Batterie zu gewährleisten. Die Dauer des Tankens ist dabei maßgeblich von der Ladestation der Stromtankstelle und dem Akkumulator des Fahrzeugs abhängig. Eine längere Pause muss im Regelfall eingeplant werden. Die Preise für Kilowattstunden, nach denen elektrischer Strom im Kfz-Bereich abgerechnet werden, können stark variieren.

Additive / Zusätze in Kraftstoffen

Nahezu alle Kraftstoffarten werden mit sogenannten Additiven versetzt, um Eigenschaften hervorzuheben oder zu unterdrücken. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Standardzusätze – einige Premium-Kraftstoffsorten werden jedoch nachbehandelt, um Vorteile wie eine besonders saubere Verbrennung oder eine reinigende Funktion bieten zu können.

So tanken Sie am Günstigsten – Sparpotenziale zur Genüge

Vor allem Vielfahrer können mit dem Vergleichen der Spritpreise bares Geld sparen. Eine nicht unübliche Tagesdifferenz von zehn Cent ergibt bei einer Tankfüllung von 50 Litern bereits volle fünf Euro. Wer vier Mal im Monat tankt, spart aufs Jahr gerechnet bereits volle 240,- Euro. Neben dem Benzinpreis-Vergleich auf dem Kfz-Serviceportal gibt es weitere Faustregeln, nach denen getankt werden kann. Diese sind nicht immer anwendbar – oftmals lassen sich in den Verläufen der Spritpreise allerdings auffällige Muster erkennen.

Übrigens: Besonders günstige Benzinpreise laden zwar zum Bunkern ein. Dabei setzt der Gesetzgeber allerdings klare Grenzen. In privaten Garagen dürfen nur geringe Mengen Kraftstoff gelagert werden. Im Fahrzeug selbst sind auch nur kleine Kanister erlaubt, sodass der Kauf von Benzin oder Diesel auf Vorrat kaum lohnt.

Wochentags ist der Sprit günstig

Wer das Wochenende zum Tanken nutzt, sollte diese Gewohnheit zugunsten des Geldbeutels hinterfragen. Denn samstags und sonntags sind Benzin, Diesel und E10 am teuersten. Die erste Ersparnis liegt also darin, die Zapfsäule des Vertrauens wochentags zu besuchen. Welcher Tag dabei gewählt wird, spielt generell keine Rolle. Viele diesbezügliche Theorien fallen eher ins Reich der Legenden.

Abends günstig – nachts teuer

Laut Statistik ist das Tanken gegen 18:00 Uhr am günstigsten. Im Anschluss steigen die Preise rapide an. Das ist wohl in der Tatsache begründet, dass der Preiskampf zwischen den Tankstellen am Abend seinen Höhepunkt erreicht, während die Nachfrage dann in der Nacht wieder absinkt. Am nächsten Morgen geht der Konkurrenzdruck von vorne los. Tankstellenbetreiber wechseln die Preise dabei nicht selten öfter als fünf Mal pro Tag.

Feiertage und Autobahntankstellen meiden

Ist der Bedarf hoch, können die Preise steigen: Getreu diesem Motto werden die Situationen der Autofahrer genutzt, um möglichst hohe Spritpreise an den Mann oder die Frau bringen zu können. An Feiertagen wie Ostern oder Pfingsten, aber auch zu Beginn der Ferien steigen die Benzinpreise deshalb rapide an. Wer Geld beim Tanken sparen möchte, sollte sich deshalb vorher an der Zapfsäule blicken lassen.

Das gilt übrigens auch für die Fahrten auf der Autobahn: Der fehlende Konkurrenzdruck lässt die Preise in die Höhe schnellen. Fahrzeugführer haben dann meist keine Wahl, da die nächsten Tankstellen nicht selten viele Kilometer entfernt sind.

Sprit sparen und hohe Benzinpreise kompensieren

Wer hohe Benzinpreise scheut oder der Umwelt etwas Gutes tun möchte, kann den Verbrauch des eigenen Fahrzeugs teilweise signifikant verringern. Als größter Faktor gilt dabei der eigene Fahrstil. Schnelle und häufige Beschleunigungen erhöhen den Spritverbrauch und sollten bestenfalls vermieden werden. Wer also vorausschauend fährt und auf hektische Brems- und Beschleunigungsmanöver verzichtet, wird sich weniger oft mit Benzinpreisen beschäftigen müssen. Das gilt im Übrigen auch für Höchstgeschwindigkeiten. Schon 10 km/h auf der Autobahn können einen starken Unterschied in puncto Spritverbrauch nach sich ziehen.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Routenplanung. Navigationssysteme bieten häufig die Möglichkeit, sogenannte Eco-Routen festzulegen. Dabei handelt es sich zumeist nicht um die schnellsten Routen. Allerdings werden diese so geplant, dass möglichst wenig Stadtverkehr durchfahren wird – denn gerade hier steigen die Spritkosten aufgrund des hohen Verbrauchs, wie Herstellervorgaben immer wieder erahnen lassen.

Übrigens: Auch Verbraucher innerhalb des Autos können den Motor belasten. Das beste Beispiel dafür ist die Klimaanlage. Wer hier sparen und damit unabhängiger von den Benzinpreisen sein möchte, kann das aufgeheizte Fahrzeug beispielweise vor der Fahrt ordentlich durchlüften. Lüftungen mit Klimaautomatik sollten außerdem stets im Automatikmodus betrieben werden, da sich dieser weniger auf den Benzinverbrauch auswirkt.

Reifendruck und die passende Bereifung

Auch die regelmäßige Fahrzeugpflege kann Einfluss auf den Benzinverbrauch und damit die Spritkosten haben. Als Faustregel gilt: Je höher der Reifendruck, desto geringer ist auch der Verbrauch. Das hängt mit der Reibung zusammen, die zwischen Gummi und Straßenbelag entsteht. Ist diese geringer, so benötigt das Auto auch weniger Kraft für die Fortbewegung. Allerdings sollten dabei stets die Herstellervorgaben beachtet werden.

Gleichfalls bedeutet das natürlich auch, dass vor allem Winterreifen im Sommer den Benzinverbrauch in die Höhe treiben können. Denn die bei hohen Temperaturen sehr weiche Gummimischung erzeugt besonders viel Reibung auf dem Straßenbelag.

Jedes Kilogramm zählt

Der Verbrauch eines Motors ergibt sich nicht durch das Leistungsspektrum, das von ihm gefordert wird. Auch Gewicht und Aerodynamik spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Deshalb sollten Autofahrer mit Sparambitionen unbedingt darauf achten, dass nie zu viel Ballast im Kraftfahrzeug herumgefahren wird. Als Faustformel gilt: 100 Kilogramm mehr Last im Auto erhöhen den Verbrauch um bis zu 0,4 Liter je 100 Kilometer. Gegebenenfalls lohnt es sich also beispielsweise, statt des Reserverads ein Notfallset mitzuführen und generell nicht benötigte Gegenstände aus dem Fahrzeug zu räumen.

Das gilt im Übrigen auch für Dachgepäckträger oder Boxen: Diese stellen zum einen Ballast dar, sofern sie nicht im Einsatz sind. Zum anderen erhöhen sie den Luftwiderstand und machen es dem Auto somit schwerer, von der Stelle zu kommen und die Geschwindigkeit zu halten. Das gilt im Übrigen auch für offene Fenster. Ab einer gewissen Geschwindigkeit wirken sich die entstehenden Luftverwirbelungen negativ auf den Spritverbrauch aus.

EcoTuning zur Senkung des Benzinverbrauchs

Heutzutage haben Autofahrer die Möglichkeit, durch Tuning-Boxen oder eine Kennfeldoptimierung ein sogenanntes EcoTuning durchzuführen. Dabei handelt es sich um einen Eingriff in die Motorsteuerung, der in den meisten Fällen Toleranzen ausnutzt und positive Merkmale des Verbrennungsmotors hervorhebt. Das zeichnet sich zum einen durch ein Mehr an Leistung und Drehmoment aus. Zum anderen sinkt der Verbrauch oftmals erheblich. Inwieweit ein solches Chiptuning sinnvoll ist und wo die Risiken im individuellen Fall liegen, sollte vorab erörtert werden.