Der Stoßdämpfercheck sorgt für Fahrsicherheit

Sie tragen maßgeblich zum Fahrkomfort bei und haben erheblichen Einfluss auf die Sicherheit im Straßenverkehr: Stoßdämpfer gewährleisten Bodenhaftung und nehmen die Schwingungen der Federung auf. Umso wichtiger ist es, dass sie zuverlässig funktionieren und regelmäßig im Zuge eines Stoßdämpfer-Checks kontrolliert werden. Eine gute Gelegenheit dafür ist der regelmäßige Wechsel auf Winter- oder Sommerreifen. Was das im Detail bedeutet und wie so ein Stoßdämpfer-Test abläuft, zeigt der nachfolgende Artikel.


Wie wird ein Stoßdämpfer-Check durchgeführt?

Die Stoßdämpfer als Teil des Fahrwerks haben die Aufgabe, Schwingungen aus den Federn aufzunehmen, Stöße zu kompensieren und zu jeder Zeit die korrekte Bodenhaftung sicherzustellen. Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Co. können sie stark belasten und führen zu einem hohen Verschleiß. In Folge kann sich das Fahrverhalten spürbar verschlechtern. Zudem können andere Bauteile aufgrund des Defektes in Mitleidenschaft gezogen werden.

Der mechanische Stoßdämpfer-Test

Eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit für den Stoßdämpfer-Check ist die Prüfung seiner Funktion. Dazu wird das Kraftfahrzeug an jedem Rad kräftig heruntergedrückt. Federt es nun einmalig in die Ausgangsposition, deutet das auf korrekt arbeitende Stoßdämpfer hin. Kommt es hingegen zu einem Nachfedern, so liegt möglicherweise ein Defekt an den Stoßdämpfern vor. Dieser ist über kurz oder lang dann auch während der Fahrt spürbar und an schlagenden Geräuschen und fehlender Bodenhaftung erkennbar.
Hinweis: Der Stoßdämpfer-Check durch das Hinabdrücken des Fahrzeugs ist durchaus in Eigenregie durchführbar. Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Kraft aufgewendet wird und dass lediglich stabile Bauteile des Kraftfahrzeugs zum Herunterdrücken verwendet werden. Im Zweifel sollte eine Kfz-Werkstatt aufgesucht werden. Ist diese auf Arbeiten am Fahrwerk spezialisiert, gibt es hier häufig auch einen Stoßdämpfer-Prüfstand.

Die Sichtkontrolle

Auch das schlichte Kontrollieren der Stoßdämpfer durch Sichtprüfung kann sehr aufschlussreich sein. Wenn Stoßdämpfer defekt sind, zeigt sich häufig austretendes Öl. Diese Hydraulikflüssigkeit sorgt gemeinsam mit einem Gas für das Auffangen von mechanischen Einflüssen. Verliert der Stoßdämpfer sein Öl, leidet auch die Funktion darunter.

Wer sollte so einen Stoßdämpfer-Test durchführen?

Generell lohnt es sich bei sicherheitsrelevanten Bauteilen immer, wenn das Kraftfahrzeug bei den Experten einer Kfz-Werkstatt oder Prüforganisation (TÜV, DEKRA, GTÜ, KÜS usw.) zur Kontrolle vorgestellt wird. Überprüfungen in Eigenregie können in den meisten Fällen keinen Besuch bei Profis ersetzen, sondern lediglich als erstes Indiz aufgenommen werden.

Folgen einer mangelnden Kontrolle

Werden die Stoßdämpfer über lange Zeiträume nicht kontrolliert oder erste Warnzeichen ignoriert, können die Folgen schwerwiegend sein. Zum einen, weil der Fahrkomfort leidet und ein höherer Verschleiß an den Reifen auftreten kann. Zum anderen, weil die Fahrsicherheit durch mangelnde Bodenhaftung in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Letztlich können auch Fahrassistenten wie ESP oder ASR nicht mehr korrekt arbeiten, wenn es aufgrund von defekten Stoßdämpfern zu einer Abweichung von den Standards kommt.

Sind Sie auf der Suche nach einer Fachwerkstatt, die Ihnen beim Stoßdämpfer-Check behilflich sein kann, sind Sie auf dem Kfz-Serviceportal genau richtig. In unserem Verzeichnis finden Sie mit Sicherheit den passenden Ansprechpartner, der Sie bei Fragen rund um Ihr Kraftfahrzeug unterstützt.