Der Luftfilter – Aufgaben, Wechselintervalle und mehr

Ein Verbrennungsmotor benötigt zwangsläufig Sauerstoff, um Benzin, Diesel und Co. in seinen Brennräumen entzünden zu können. Dafür wird Umgebungsluft angesaugt, die vorab den sogenannten Luftfilter passieren muss. Erfahren Sie nachfolgend, welche konkreten Aufgaben der Luftfilter hat, wie der Luftfilterwechsel vonstattengeht und mit welchen Kosten dabei zu rechnen ist.


Welche Aufgaben hat eigentlich der Luftfilter?

Ein gewöhnlicher Automotor kann je nach Drehzahl bis zu 500 Kubikmeter Luft pro Stunde ansaugen. Diese ist je nach Jahreszeit, Straßenbelag und Witterung unterschiedlich stark mit Staub- und Schmutzpartikel belastet – vor allem in Innenstädten weist die Luft eine starke Verschmutzung auf.

Diese Partikel, Pollen und andere Verschmutzungen müssen aus der Luft gefiltert werden, bevor sie in den Motor gelangen. Dort würden sie schließlich für einen höheren Verschleiß, eine Verdreckung des Öls oder gar Schäden sorgen. Zusätzlich sorgt ein Luftfilter für einen optimalen Luftfluss zum Motor und dämpft die Ansauggeräusche. Deshalb gehören Luftfilter zu den wichtigsten Bestandteilen eines Verbrennungsmotors. Mit den heutigen Papierfiltereinsätzen wird möglichst fein gefiltert, damit so wenige Verschmutzungen wie nur möglich in die Brennräume der Zylinder gelangen. Bei einem Luftfilterwechsel müssen diese komplett ausgetauscht werden.

Über den Wechsel und die Reinigung

Da es keine selbstreinigenden Filter gibt, müssen Luftfilter in regelmäßigen Abständen gereinigt oder komplett ausgetauscht werden. Die normalen Serviceintervalle werden vom Fahrzeughersteller vorgegeben und sollten eingehalten werden, um jederzeit einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Die Herstellervorschriften gehen zum Teil stark auseinander, sodass je nach Fahrzeugtyp ein Filterwechsel nach 20.000 bzw. 60.000 Kilometern empfohlen wird. Dabei hängen die Intervalle auch davon ab, in welcher Umgebung und unter welchen Bedingungen das Fahrzeug benutzt wird. So ist es in extrem staubigen Umgebungen womöglich nötig, den Staubfilter häufiger auszutauschen. Unter normalen Bedingungen empfiehlt es sich, den Luftfilter zumindest regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls ersetzen beziehungsweise reinigen zu lassen.

Wie werden Luftfilter gereinigt oder ausgetauscht?

Einen Luftfilter zu reinigen ist eine relativ einfache Prozedur. In der Kfz-Werkstatt wird zunächst das Luftfiltergehäuse geöffnet, damit der aktuelle Filter begutachtet werden kann. Ist dieser nicht zu stark verschmutzt und lässt eine Reinigung zu, so wird der vorhandene Schmutz mit einer Druckluftdüse aus dem Filtergewebe geblasen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Reinigung von Innen nach Außen erfolgt, damit die Partikel nicht noch tiefer in den Filter gedrückt werden. Steht hingegen ein kompletter Luftfilterwechsel an, so wird der Altfilter ganz einfach entsorgt und ersetzt.


Kosten für einen Luftfilterwechsel

Je nach Modell sind die Kosten unterschiedlich. Ein durchgeführter Wechsel dauert nur wenige Minuten – ein neuer Filter kostet zwischen 20,- und 100,- Euro. Papierfilter sind oftmals günstiger; waschbare Gewebefilter kosten mehr, sind oftmals jedoch wartungsärmer. Zu diesen Kosten gesellt sich das Honorar der Kfz-Werkstatt, das in Anbetracht des geringen Arbeitsaufwands jedoch gering ausfällt.

Auf dem Kfz-Serviceportal finden Sie schnell und einfach die passende Kfz-Werkstatt in Ihrer Nähe, um einen Luftfilterwechsel in Auftrag geben zu können.