Elektroauto Zulassung – Das E-Kennzeichen, ein Nummernschild mit netten Extras

Kostenfreies Parken, freie Durchfahrt, wo andere Umwege in Kauf nehmen müssen, auf der Busfahrspur an einer Schlange vorbeisausen: nach dem Willen des Gesetzgebers sollte das Kennzeichen E umweltbewussten Autofahrern diverse Sonderrechte einräumen. Dass es damit in der kommunalen Praxis noch verbreitet hapert, setzt der Begeisterung für E-Autos keinen Grenzen auf. Zum Stichtag 1. Januar 2020 waren fast 203.000 Fahrzeuge mit dem E-Kennzeichen zugelassen. 2019 wurden Neuzulassungen mit rund 90.000 E-Nummernschild registriert, und schon im ersten Quartal 2020 kamen mehr als 30.000 dazu. Wie die E-Zulassung funktioniert, zeigt dieser Artikel.

 

 

Ein Elektroauto - ein blauer Tesla Model X ohne der E-Kennzeichen Zulassung mit dem Kennzeichen TS-LA 1234.
Elektroauto’s können eine Zulassung für ein E-Kennzeichen beantragen. Hierzu besteht jedoch keine Pflicht. Ein E-Auto kann auch mit einem normalen Kennzeichen zugelassen werden.
Bild: Alexandra Kramer – © Kfz-Serviceportal

 

Was ist das E-Kennzeichen?

Um die Akzeptanz für die Elektromobilität in der Bevölkerung zu erhöhen, verabschiedete das Bundesverkehrsministerium ein Paket mit besonderen Privilegien für Elektroauto-Halter. Das spezielle Kennzeichen mit E am Ende soll helfen, die Feinstaubemission vor allem in den stark belasteten Städten zu reduzieren. Seit dem 26. September 2015 können Halter von Elektrofahrzeugen das E-Kennzeichen beantragen.
 

Wie sieht das E-Kennzeichen aus?

Ein Beispiel für ein E-Kennzeichen mit Erklärung zu dessen Aufbau.
Das E-Kennzeichen unterscheidet sich kaum vom einem normalen Euro-Kennzeichen. Die Erkennungsnummer wird hier mit einem E (für Elektrofahrzeug) abgeschlossen.
Bild: © Kfz-Serviceportal

Einziges und beim flüchtigen Hinsehen nicht unbedingt auffallendes Merkmal des E-Nummernschilds ist der Buchstabe „E“ hinter der Zahlenkombination. Ansonsten sieht das Kennzeichen für ein Elektroauto aus wie ein herkömmliches Nummernschild, mit Ortskennung, TÜV-Plakette, Siegel der Zulassungsbehörde sowie individueller Buchstaben- und Zahlenfolge.
 

Welche Vorteile und Privilegien hat man mit dem E-Kennzeichen?

Ein Elektroauto parkt auf einem speziellen Parkplatz für E-Autos und lädt an der Ladesäule die Batterie auf.
Mit einer Elektroauto Zulassung sind zahlreiche Vorteile
verbunden. Hier parkt ein E-Auto kostenlos während
des Ladevorgangs.
Bild: © Günter Kramer

Das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) sieht Privilegien wie kostenloses Parken auf öffentlichen Flächen, kostenfreies Parken bei Nutzung von Ladesäulen oder die Fahrt auf der Busspur vor. Allerdings konnten diese Sonderrechte wegen der zum Teil komplexen Struktur des öffentlichen Nahverkehrs noch nicht flächendeckend umgesetzt werden.

E-Kennzeichen Vorteile:

  • kostenlose Parkplätze bei Benutzung der Ladesäulen
  • entsprechend gekennzeichnete kostenlose Parkplätze
  • Ausnahmen von Zu- und Durchfahrtsbeschränkungen
  • Freie Fahrt auf gekennzeichneten Busspuren

 

Welche Fahrzeuge bekommen ein E-Kennzeichen zugeteilt?

Nach den Vorgaben des EmoG können elektrisch betriebene Fahrzeuge ein E-Kennzeichen beantragen, wenn sie einer der drei folgen Voraussetzungen erfüllen:

  • ausschließlich batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEV) (§ 2 Nr. 2 Elektromobilitätsgesetz)
  • Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) mit maximal 50 g/km CO2-Ausstoß oder Mindestreichweite von 30 km (für bis Ende 2017 erstmals zugelassene Fahrzeuge) bzw. 40 km (für ab 2018 erstmals zugelassene Fahrzeuge) bei Elektroantrieb (§ 2 Nr. 4 Elektromobilitätsgesetz)
  • Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV), die von außen vermittels eines Stromkabels aufgeladen werden können (§ 2 Nr. 3 Elektromobilitätsgesetz)

Zu den europäischen Fahrzeugklassen mit der Option auf das Kennzeichen mit E zählen:

  • M1 (Autos, Wohnmobile)
  • N1 (Lieferwagen bis 3,5 Tonnen)
  • N2 (Transporter, unter bestimmten Bedingungen, siehe*)
  • L3e (zweirädrige Krafträder)
  • L4e (zweirädrige Krafträder mit Beiwagen)
  • L5e (Trikes)
  • L7e (Quads)

*Ein E-Nummernschild gibt’s für Transporter nur, wenn sie mit einer deutschen Fahrerlaubnis Klasse B gefahren werden dürfen und ihr zulässiges Gesamtgewicht 4.250 Kilogramm nicht überschreitet.
 

Muss für E-Autos Kfz-Steuer bezahlt werden?

Die Zahl der Elektroauto Zulassungen steigt rasant an. Das liegt wohl nicht zuletzt an substanziellen Steuervergünstigungen: Bis Ende 2020 bringen Neuzulassungen von Elektroautos eine Befreiung von der Kfz-Steuer für volle zehn Jahre mit sich. Dasselbe gilt für nach dem 18. Mai 2016 umgerüstete Fahrzeuge. Im Anschluss an diese Frist winkt eine 50-prozentige Steuerermäßigung.

Fahrzeuge, welche rein elektrisch betrieben werden, sind bis 31.12.2030 von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.

Welche steuerlichen Vergünstigungen gibt es für das E-Firmenfahrzeug?

Wird ein Dienstwagen auch privat genutzt, so gilt normal die 1%-Regelung. Der geldwerte Vorteil muss vom Arbeitnehmer bzw. Geschäftsführer mit einem Prozent des Listenpreises versteuert werden.

Die Regierung fördert Elektroautos mit einem Umweltbonus um die Nachfrage zu erhöhen und die Steuerlast zu senken. Seit 2020 gilt statt der 1%-Regelung nur noch 0,25% des Listenpreises, wenn ein E-Auto als Dienstwagen privat gefahren wird.
 

Ist ein E-Kennzeichen Pflicht?

Oft sieht man ein E-Auto ohne E-Kennzeichen fahren. Es besteht keine Pflicht, dass ein Elektrofahrzeug auch ein E-Sonderkennzeichen führen muss.

Für emotionsfreie Elektrofahrzeuge kann auch das normale Standardkennzeichen (EURO-Kennzeichen) beantragt werden. Hierbei entfallen jedoch die vielen Vorteile, welche die Elektroauto Zulassung mitbringen.
 

Kann das E-Kennzeichen mit anderen Sonderkennzeichen kombiniert werden?

Das Nummernschild mit E am Ende kann sowohl mit dem grünen, dem Wechsel- als auch mit Saisonkennzeichen kombiniert werden. Bei einem Wechselkennzeichen befindet sich das „E“ auf dem Teil des Nummernschilds, der fest am Fahrzeug angebracht bleibt.
 

Benötigen Autos mit E-Kennzeichen eine Feinstaubplakette?

An einer Straße zeigt ein Verkehrsschild, dass das Stadtzentrum als Umweltzone ausgewiesen ist.
Umweltzonen können von Fahrzeugen mit einem
E-Kennzeichen problemlos befahren werden.
Bild: © Günter Kramer

Obwohl Elektroautos keine Abgase produzieren und ihre Feinstaubemission 0,0 beträgt, ist auch für sie die grüne Umweltplakette Pflicht. Fahrzeug mit Batteriebetrieb, Elektromotor oder Brennstoffzellenantrieb fallen grundsätzlich in die Schadstoffgruppe Fünf. Wie das Nummernschild muss auch die Umweltplakette mit einem „E“ versehen sein. Die geplante Einführung der Blauen Plakette für das Befahren von Dieselverbotszonen könnte sie überflüssig machen. Aktuell muss mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro gerechnet werden, wer ohne grüne Plakette fährt.

Wie werden Fahrzeuge mit dem E-Kennzeichen versichert?

E-Auto benötigt wie jedes andere Fahrzeug eine Kfz-Haftpflichtversicherung, damit es zugelassen werden kann und am Straßenverkehr teilnehmen darf. Die Elektroauto Versicherung unterscheidet sich nicht oder nur wenig zum normalen Auto mit Verbrennungsmotor. Einige Versicherer bieten jedoch spezielle Tarife für E-Fahrzeuge an. Daher sollten Besitzer von emissionsfreien Autos bzw. emissionsarmen Fahrzeugen nicht gutgläubig auf den bisherigen Versicherer setzten. Dieser muss nicht zwangsläufig für das E-Auto den günstigsten Tarif mit den besten Leistungen bieten. Manche Anbieter schließen bei der Vollkasko Elektroauto selbst Bedienungsfehler mit ein und ersetzen defekte Akkus.

Man sollten in jedem Fall die Kfz-Versicherer vergleichen und die Leistungen sowie die Prämien prüfen und gegenüberstellen. Das geht entweder online in wenigen Minuten oder man kann sich von einem unabhängigen Fachmann persönlich beraten lassen.

Wunschkennzeichen Elektroauto – kann man ein E-Kennzeichen reservieren?

Wie für das normale Kennzeichen, kann auch für das E-Auto ein Kennzeichen reserviert werden. Hierzu bieten die meisten Zulassungsstellen einen Online-Service, bei welchem man die Wunschkombination prüfen und reservieren kann. Die Reservierungsdauer ist ja nach Behörde und Zulassungsbezirk sehr unterschiedlich.

Auf den Webseiten wird nicht immer eine Auswahl für das E-Kennzeichen angeboten. Hierbei kann eine Kombination für ein Standardkennzeichen reserviert werden. Dem E-Nummernschild wird beim Zulassungsvorgang das E an das Ende der Buchstaben- und Zahlenkombination angefügt.
 

Wo kann man ein E-Kennzeichen beantragen?

Die Beantragung selbst erfolgt in der für den Halterwohnort zuständigen Zulassungsbehörde. Für den Stadtkreis (kreisfreie Städte) ist die Stadtverwaltung und den Landkreis, das Landratsamt zuständig. Bei Firmen ist es die Behörde am Firmensitz bzw. die der Niederlassung.

Unser Kfz-Serviceportal hat sämtliche behördlichen Informationen aller Deutschen Zulassungsstellen. Bei uns finden Sie alle wichtigen Angaben zur Behörde und kommen mit wenigen Klicks direkt zu den Onlinediensten (z.B. Wunschkennzeichenreservierung und Terminvereinbarung).

Einige Zulassungsstellen bearbeiten Zulassungen nur mit Termin. Der Ablauf ist dadurch deutlich besser organisiert und der Zeitbedarf für beide Seiten überschaubarer.

Unterlagen für die E-Kennzeichen-Beantragung: Zulassungsbescheinigung 1 und 2, EG-Übereinstimmungsbescheinigung, HU-Bericht, evb-Nummer, Personalausweis und EC-Karte.
Für die Elektroauto Zulassung werden die gleichen Unterlagen, wie für eine normale Kfz-Zulassung benötigt.
Bild: © Kfz-Serviceportal

 

Welche Unterlagen werden für die Zulassung für ein Elektroauto benötigt?

Nachfolgend die Auflistung, welche Unterlagen für die E-Kennzeichen Zulassung benötigt werden.

Persönliche Unterlagen zum Fahrzeughalter:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (oder amtlich beglaubigte Kopie)
  • Im Falle einer Vertretung: schriftliche Vollmacht, Ausweiskopie des Vollmachtgebers sowie Ausweis der bevollmächtigten Person
  • Bestätigung der Erziehungsberechtigten beziehungsweise Betreuerausweis, soll das Fahrzeug auf eine(n) Minderjährige(n) oder eine betreute Person zugelassen werden
  • Verein: Auszug aus dem Vereinsregister im Original oder beglaubigter Kopie
  • Firmen, Unternehmen: Auszug aus dem Handelsregister und Gewerbeanmeldung im Original oder beglaubigter Kopie

Unterlagen für Kfz-Versicherung und Steuer:

  • eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) als Nachweis für eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung
  • Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer (SEPA-Mandat)
    Gut zu wissen: Besteht eine Steuerschuld, kann die Zulassung eines Fahrzeugs verweigert werden.

Fahrzeugdokumente:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Herstellerbescheinigung oder Gutachten nach §21 StVZO für Hybrid (Plug-In)- Fahrzeuge mit den Kraftstoffschlüsseln 0008, 0010, 0012, 0014, 0019, 0022 und 0024
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (HU) gem. § 29 StVZO (sicherheitshalber, meistens genügt der Eintrag im Fahrzeugschein)
  • Bei Nutzfahrzeugen ein Nachweis einer gültigen Sicherheitsprüfung (SP)
  • Eigentumsnachweis bei Neuwagen und Importfahrzeugen: Kaufvertrag beispielsweise
  • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC-Bescheinigung)
  • Eventuelle bisherige Kennzeichen zur Entwertung

Unser Ratgeber, welche Unterlagen für welchen Zulassungsvorgang benötigt werden, zeigt neben der E-Kennzeichen Beantragung sämtliche anderen Vorgänge im Detail.
 

Zulassung auf das E-Kennzeichen – Wie ist der Ablauf?

Ein weißer Hyundai Kona Elektro wurde auf ein E-Kennzeichen zugelassen.
Die Beantragung und Zulassung auf das E-Kennzeichen
ist sehr einfach und unterscheidet sich kaum von
einer Zulassung mit einem normalen Euro-Kennzeichen.
Bild: Alexandra Kramer – © Kfz-Serviceportal

Sind die nötigen Dokumente vollständig, geht die Zulassung für ein Elektroauto oder ein anderes Elektromobil genauso vonstatten wie bei anderen Fahrzeugen. Die Zulassungsbehörde kontrolliert, ob TÜV- und Stempelplaketten von alten Nummernschildern entfernt sind, teilt das neue E-Kennzeichen zu und stellt einen entsprechenden Berechtigungsschein aus. Damit dem geht es zum Schildermacher, und mit den neuen Kennzeichen zurück zum Schalter der Behörde. TÜV- und Stempelplakette sowie die Umweltplakette werden ausgehändigt.

Die neuen Kennzeichenschilder kann man auch online günstig erwerben. Ins besonders wenn ein Wunschkennzeichen reserviert wurde, können mit der genehmigten Kennzeichenkombination die Schilder online bestellt und zur Zulassung mitgebracht werden.

Neues Kennzeichen – neue Umweltplakette

Wird beim Zulassungsvorgang ein neues Kennzeichen zugeteilt und möchte der Halter weiterhin Städte bzw. Regionen mit Umweltzonen befahren, so ist eine neue Umweltplakette mit der neuen Kennzeichenkombination erforderlich. Dies gilt auch für Fahrzeuge mit dem Kfz-Kennzeichen mit E.
Eine neue Umweltplakette bekommt man teilweise bei den Zulassungsstellen und zumeist bei Kfz-Prüfstellen. Feinstaubplaketten lassen sich auch kostengünstig online bestellen. Innerhalb von 1-2 Tagen werden diese per Post zugestellt.
 
Online Umweltplakette kaufen

Müssen E-Fahrzeug der Zulassungsbehörde vorgeführt werden?

Für Neuzulassungen von Elektroautos genügt die allgemeine Betriebserlaubnis oder EG-Typgenehmigung, ebenso für Wiederzulassungen. Bei der Zulassung mit E-Kennzeichen für ein Importfahrzeug ist der Nachweis zu erbringen, dass es alle technischen Bedingungen des deutschen EmoG erfüllt.

Gebrauchtfahrzeuge aus dem Ausland müssen in der Regel zur Begutachtung vor Ort verfügbar sein. Hier sollte man im Vorfeld bei der Zulassungsstelle anfragen, ob eine Pflichtvorführung nötig ist.
 

Ist die Online-Zulassung von E-Fahrzeugen möglich?

Laptop, Kartenleser mit Personalausweis, Kfz-Brief und EC-Karte auf einem Esstisch.
Das E-Kennzeichen lässt sich bequem und einfach
über das Projekt i-Kfz online beantragen.
Bild: © Kfz-Serviceportal

Seit 2015 ist die vom Gesetzgeber „internetbasierte Fahrzeugzulassung“ (i-KFZ) getaufte Online-Zulassung grundsätzlich möglich. Wer ein Fahrzeug über i-KFZ anmelden will, braucht einen Personalausweis mit Onlinefunktion (bei jedem seit 2017 ausgestellten Personalausweis als Chip eingebaut), ein Ausweislesegerät oder Smartphone mit NFC-Funktion (kurz für Nahfeldkommunikationsfunktion) und eine Ausweis-App. Die Bezahlung läuft über Kreditkarte oder Giropay.

Derzeit ist die Online Zulassung nur für das Standardkennzeichen (Euro-Kennzeichen) möglich. Die Online Zulassung für das Elektroauto mit dem E-Kennzeichen ist nicht möglich.
 

E-Kennzeichen beantragen – was sind die Kosten?

Die Verwaltungspauschale für Zulassungen von Elektroautos variiert von Behörde zu Behörde, bewegt sich aber grundsätzlich zwischen 27 Euro und 32 Euro. Bundeseinheitlich geregelt ist dagegen die Gebühr für ein Wunschkennzeichen mit „E“ – das kostet überall 10,20 Euro. 2,60 Euro kommen hinzu, wird es online reserviert. Eine Bestellung im Internet hat den Vorteil, dass sich schon von zu Hause aus prüfen lässt, ob das Kennzeichen überhaupt zu haben ist. Gesondert zu bezahlen sind auch die Nummernschilder.
 

E-Plakette beantragen – Was ist das und wer bekommt sie?

Kraftfahrzeuge, welche in anderen Staaten zugelassen sind und in Deutschland die Privilegien des E-Kennzeichens nutzen möchten, können die Zuteilung der E-Plakette bei der Zulassungsbehörde beantragen.
Folgende Unterlagen sind hierfür vorzulegen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC-Bescheinigung)

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Mehr Informationen

Das E-Kennzeichen einfach erklärt. Alles was man dazu wissen muss.
Laufzeit: 1:43 Minuten

 

Leser stellten weitere Fragen zum Thema E-Kenzeichen beantragen

Hat ein Hybrid ein E Kennzeichen?

Wenn das Hybridfahrzeug die Voraussetzungen laut dem Elektromobilitätsgesetz (EmoG) erfüllt, kann dafür ein E-Kennzeichen beantragt und zugeteilt werden.

Für wen lohnt sich ein Elektroauto?

Wer für den täglichen Arbeitsweg nur kurze Strecken zurücklegen muss, kann auf Dauer mit einem E-Auto gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor sparen. Größere Einsparungen ergeben sich, wenn eine eigene PV-Anlage und gegeben falls ein Stromspeicher vorhanden ist oder am Arbeitsplatz das Fahrzeug kostenlos aufladen werden kann.

Warum haben manche E-Autos kein E-Kennzeichen?

Es gibt keine Elektroauto E-Kennzeichen Pflicht. Es ist dem Halter des Fahrzeugs überlassen, ob er das Kennzeichen mit E am Ende zulässt. Ohne das Autokennzeichen-E jedoch stehen die Privilegien nicht zur Verfügung.

Was bedeutet ein E am Ende des Kennzeichens

Fahrzeuge welche die Voraussetzungen nach dem Elektromobilitätsgesetz (EmoG) erfüllen, können ein spezielles Kennzeichen für Elektroautos beantragen. Der Fahrer hat durch dieses Nummernschild viele Vorteile, gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen mit dem normalen Euro-Kennzeichen.
 

Fazit: Der schnelle Weg zur Elektroauto Zulassung

Unser Tipp: Auch wer die Zulassung für ein Elektrokennzeichen persönlich vor Ort beantragen möchte, kann von den Optionen und Formular-Downloads profitieren, die die Homepage der jeweiligen Behörde anbietet. Unser Ratgeber erläutert, welche Papiere Sie sonst noch benötigen. Jetzt noch online einen Termin reservieren – und bald schon genießen Sie die Privilegien, die Ihre Kommune Fahrern von Elektrofahrzeugen einräumt.
 

Rechtsgrundlagen für E-Kennzeichen beantragen

 

 

Downloads

Vollmacht für Kfz-Zulassung Vorlagen

 

Einwilligungserklärung für Minderjährige

 

Sepa Lastschriftmandat für Kfz Steuer

 

Kfz Zulassung Unterlagen Checkliste

 

Kaufvertrag Auto Muster

 

Veräußerungsanzeige gemäß § 13 Abs. 4 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)

Verkaufen Sie ein zugelassenes Auto, so müssen Sie die Zulassungsstelle und Ihren Kfz-Versicherer über die Veräußerung des Fahrzeugs informieren.

 

Unsere Expertise

Seit 2007 unterstützen wir Kunden, Firmen, Unternehmen und Makler bei der Entwicklung von Inhouse- und Web-Anwendungen für Kfz-Zulassungen über das eVB-System. Unsere Experten kümmern sich auch um den Social Media Support für Kfz-Versicherungen für Ausfuhrkennzeichen und Kurzzeitkennzeichen. Durch jahrelange Erfahrung haben wir umfangreiches Fachwissen aufgebaut und sind mit alltäglichen und außergewöhnlichen Situationen vertraut. So können wir unsere sachkundigen Erkenntnisse aus unserer fortlaufenden Arbeit an Sie weitergeben. Unsere Spezialisten erfassen nicht einfach nur Artikel – wir vermitteln erlebtes Praxiswissen.

Informationen, Bußgelder und Preisangaben sind Stand Januar 2026.
 
Dieser Artikel wurde zusammengefasst von Günter Kramer

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